Wer mit dem Gedanken spielt, eine Terrassenüberdachung mit Seitenteilen zu installieren, sollte sich zunächst fragen: Braucht es die zusätzlichen Elemente an den Seiten wirklich? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Die Seitenteile bieten in spezifischen Wohnsituationen eindeutige Vorteile gegenüber der freistehenden Variante.
Beispielsweise können Seitenwände sehr nützlich sein, wenn die Terrasse zur Seite hin sehr offen ist. Befinden sich keine Bäume, andere Gebäude oder hohe Sträucher in weitem Umkreis um die Seiten der Terrasse, kann dies dazu führen, dass man beim Grillen und Genießen von ungebremstem Wind gestört wird. Eine Seitenwand blockt diesen ab und bietet so für ungestörte Entspannung. Insbesondere bei Seitenwind in Verbindung mit Regen oder Hagel sorgen die Seitenelemente auch dafür, dass man noch den gesamten Terrassenbereich nutzen kann, ohne vor der unangenehmen Feuchtigkeit zurückweichen zu müssen.
Befinden sich hingegen Nachbargärten oder Wohnhäuser mit Blick auf die Terrasse in der näheren Umgebung, schützt eine Seitenwand vor neugierigen Blicken.
Schließlich sollte die Terrasse auch ein Rückzugsort sein. Auch nahe Wege oder Straßen können eine Terrassenüberdachung mit Seitenwänden zu einer sinnvollen Investition machen.
Einige Überdachungen verfügen über Seitenwände, die nicht komplett mit dem Dach abschließen. So sorgen sie für Sichtschutz und ein gewisses Maß an Windschutz, während sie gleichzeitig sicherstellen, dass sich Hitze nicht so leicht anstauen kann.
Der Sichtschutz lässt sich übrigens auf unterschiedliche Arten realisieren: Transparentes Glas oder Kunststoff ermöglichen beispielsweise maximalen Schutz gegen Wind, ohne die Sicht zu beeinträchtigen, während ein nicht transparentes Material beide Schutzfunktionen erfüllt. Varianten mit Fenstern bieten wiederum ein gewisses Maß an Sichtschutz, erlauben es jedoch, durch die transparenten Fensterelemente hindurchzuschauen. Sie sind die ideale Kombination aus Schutz und einem tollen Ausblick.