Ob Sie Ihre Fenster in Ihrem Privathaus oder in einem Wirtschaftsbetrieb installieren – Rollladen müssen sein! Denn sie erlauben nicht nur, die Innenräume abzudunkeln, um für einen besseren Schlaf zu sorgen. Sie können durch die robusten Lamellen auch den Schutz vor Außeneinwirkungen wie Hagel, Sturmböen oder sogar Einbrechern erhöhen.
Rollladen lassen sich entweder als Aufsatzrollladen oder Vorbaurollladen verwirklichen. Das heißt, dass der Rollladenkasten entweder direkt auf dem Fensterrahmen sitzen oder außen an der Wand über dem Fensterrahmen montiert werden kann. Beide Varianten haben individuelle Vorteile:
- Aufsatzrollladen verbrauchen weniger Platz in der Tiefe und können deshalb auch in weniger tiefen Fensteröffnungen montiert werden. So ist es beispielsweise möglich, die Fenster so zu montieren, dass sie nicht nach hinten in der Fensteröffnung versetzt sind.
- Vorbaurollladen lassen sich auch nachträglich noch montieren, ohne die Fensterrahmen als Ganzes abzubauen. Sie sitzen lediglich außen an der Wand auf. Dieser Montageort sorgt außerdem für eine bessere Wärmedämmung, da die Wand über dem Fensterrahmen intakt bleibt.
Beide Rollladenvarianten lassen sich an Fenstern mit 100x120 cm Größe unterputz verbauen, sodass von außen kein Blick auf den Rollladenkasten möglich ist. Vorbaurollladen können auf Wunsch allerdings auch auf dem Putz angebracht werden. Damit sie in diesem Fall optisch zum Design des Hauses passen, lassen sich Vorbaurollladen in unterschiedlichen Formen und Farben auswählen. Auch ob die Rollladen mit Gurt, Kurbel oder Elektromotor bewegt werden sollen, bleibt Ihren persönlichen Vorlieben überlassen.
Bei Fenstern in den Maßen 100x120 cm entscheiden Sie über das Material für die Lamellen: Kunststoff oder Aluminium stehen zur Wahl. Beide bieten hochgradigen Wetterschutz. Allerdings sind PVC-Lamellen etwas wärmedämmender, während Alu-Lamellen mehr Schutz gegen Gewalteinwirkung (Vandalismus, Einbruch etc.) bieten.